Künstlerische Therapien
Die vielfältigen künstlerischen Gestaltungs- und Bewegungstherapien sind ein wesentliches Element unseres multimodalen Behandlungskonzeptes. Als sinnes- und erfahrungsbasierte Therapieformen schaffen sie die Möglichkeit einer differenzierten und tiefen Selbsterfahrung und sprechen den Menschen in seiner Ganzheit und Gestaltungskraft an. Das weckt Kreativität. Gesundende und korrigierende Erfahrungen können entstehen, die Wege zu neuen Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Entsprechend der Indikation werden die Künstlerischen Therapien individuell verordnet, da sie unterschiedliche Wirkebenen ansprechen.
Basis-Therapien
Bothmer®-Therapie mit Spacial Dynamics®
Diese verfeinerte und achtsame Arbeit mit dem Körper und seinen Bewegungen im Raum ist besonders dadurch hilfreich, da sie unser Handeln, Fühlen und Denken anspricht. In bewusst ausgeführten Übungen und Behandlungen können unbewusste, schädigende Muster entdeckt und neue Möglichkeiten gefunden werden. Das psychosomatische Zusammenspiel von Körper und Seele werden dabei erlebbar und gesundend gestaltbar. So wird man wieder zum sinngebenden Mit-Gestalter seines Lebens.
Bothmer®-Therapie mit Spacial Dynamics®
Die Bothmer®-Therapie, mit der Erweiterung durch Spacial Dynamics®, beschäftigt sich mit unserer Körperhaltung und den Bewegungen des Menschen. Sie sind ein Spiegel und Ausdruck unserer individuellen Persönlichkeit und weit mehr als die rein biomechanische Funktion. Jeder Mensch hat seine ureigene Art, sich mit seinem Körper zu halten und sich zu bewegen. Diese ist im Verlauf der Biographie entstanden und enthält somit Muster, die sich im Zusammenspiel von Seele und Körper gebildet haben. Einige Muster gaben uns Halt und halten uns später im Alten fest, können zu psychosomatischen Krankheitsbildern werden.
Eine achtsame Körperarbeit mit Bothmer®-Therapie und Spacial Dynamics® kann unbewusste und ungesunde Dysbalancen sowie den Zusammenhang von Körper und Psyche bewusst und fühlbar werden lassen.
In Bewegungsübungen, die im Stehen oder Gehen ausgeführt werden, in therapeutischen Behandlungen, in Partnerübungen und speziell konzipierten Spielen lernt man diese wahrzunehmen und zu ändern. Die Beachtung des Raumes spielt dabei die entscheidende Rolle. Sie lässt das Verhältnis zu sich selbst, seinem Körper und zu seinem Umraum in einem deutlichen Licht erscheinen. Gesunde Urbilder und die weisheitsvolle, dreigliedrige Körperorganisation geben uns dabei die notwendige Orientierung. Man kann damit zum Entdecker der notwendigen Schritte für nachhaltige Gesundungsprozesse werden. So kann Aufrichtekraft und Selbstvertrauen wachsen und man wird zum aktiven Gestalter seiner Gesundheit.
Bothmer®-Therapie und Spacial Dynamics® sind als Verfahren der anthroposophischen Medizin anerkannt.


Heileurythmie & Gruppeneurythmie
Bei der Heileurythmie werden die Elemente der Sprache und Musik in Gesten und Gebärden umgesetzt.
Sie ist eine medizinische Anwendung im Einzelkontakt und wirkt durch Wiederholung, Rhythmus und Dynamik physiologisch, emotional und mental heilend auf den Menschen.
Die Gruppeneurythmie fördert die soziale Wahrnehmung sowie die Eigengestaltung im Gruppenprozess.
Heileurythmie
Die Heileurythmie/Eurythmietherapie ist eine Bewegungstherapie der anthroposophischen Medizin. Sie arbeitet mit den Grundelementen von Sprache und Musik.
Sie ist eine Einzeltherapie und wirkt auf physischer, vitaler, psychischer und geistiger Ebene gesundend. Die Sprachbewegungen entsprechen physiologischen Bewegungen im Organismus. Dadurch können sie auf erkrankte physiologische Prozesse der Organsysteme wirken. Der Mensch wird in seinem Gesamtsystem von Leib, Seele und Geist geordnet und harmonisiert. Die sowohl meditativen als auch kraftvollen Bewegungen zentrieren und erden den Menschen. Die rhythmische Wiederholung der Bewegungsübungen regt die Lebenskräfte an. Durch charakteristische Sprünge mit den Beinen werden polare Bewegungsqualitäten synchronisiert und dadurch Stoffwechselstörungen behandelt. Die Ruhepause zwischen den Übungen und nach der Therapiezeit lässt Raum für die „Verdauung“ der Bewegungsimpulse.
Heileurythmie/Eurythmietherapie ist eine medizinische Anwendung.


Gruppeneurythmie
In der Gruppeneurythmie steht, neben den oben angeführten aber hier eher abgeschwächt ausgeführten Gebärden, die Raumplastik im Vordergrund. Sie fördert und erfordert soziale Wahrnehmung und nonverbale Kommunikation. Sich selbst im Gruppenprozess nicht zu verlieren, sondern durch Stärkung der eigenen Bewegungsformen ein gemeinschaftliches Ganzes zu schaffen, ist eine Herausforderung, von der jeder im alltäglichen Leben profitieren kann.

Therapeutisches Malen
Die Gestaltung mit Farben und Formen wirkt auf das seelische Erleben, sowie auf Prozesse im Körper und ermöglicht Selbstwahrnehmung. In der Verwendung von Aquarellfarben, Kreiden und Stiften begegnen sich Farben und Formen in immer neuer Weise.
Dadurch entsteht das Erleben von “Mitschöpfertum“, man ist Betrachter und Gestalter zugleich und es entsteht der Raum, in dem man die eigene Lebenssituation oder das Krankheitserleben selbst mitzugestalten und positiv zu beeinflussen lernt.
Therapeutisches Malen
Bilder und Farben haben eine unmittelbare Wirkung auf das seelische Erleben und damit auch auf die körperlichen Prozesse des Betrachters. Die Maltherapie verstärkt diese Wirkung, indem der Patient nicht nur Betrachter, sondern
zugleich Gestalter des Bildes ist. In der Verwendung von Aquarellfarben, Kreiden oder Stiften begegnen sich Farben und Formen in immer neuer Weise. Der Malende ist darin innerlich anwesend und gelangt über diesen Prozess in eine tiefe Auseinandersetzung mit sich selbst. Unter therapeutischer Anleitung kann der Patient auf diese Weise seine eigenen schöpferischen Fähigkeiten kennen lernen, die seiner Krankheit entgegenwirken.
Anwendung findet das therapeutische Malen u. a. bei Krankheitssituationen, in denen es gut tut, in ein Gefühlserlebnis zu kommen oder die Palette der Gefühle um weitere Nuancen zu bereichern. Das Malen in der „Nass-in-Nass Technik“ kann das Loslassen von festen Vorstellungen fördern. Das Formenzeichnen kann die innere Beweglichkeit und die Konzentration fördern. Das abstrakte Zeichnen der Formen kann zur Entschleunigung beitragen und die klaren, ausgewogenen Formen können stabilisierend wirken.

Musiktherapie
Musik spricht die Gefühle in uns auf dem direkten Weg an. Sie ermöglicht uns ein "In-Resonanz-kommen" mit uns selbst, unserem Körper und mit anderen. Die Seele beginnt mitzuschwingen, kommt in Bewegung.
Alte Lebensmuster können durch Selbsterleben im Hier und Jetzt Veränderung erfahren.
Musiktherapie
Die Musiktherapie wird als aktive und rezeptive Therapie im Einzel oder in der Gruppe angeboten: In der aktiven Musiktherapie ist der Patient selbst mit Instrumenten oder seiner Stimme tätig. Bei der rezeptiven Musiktherapie werden durch das Hören und Spüren von Klängen psychisch-emotionale und körperliche Prozesse angestoßen. Die Musiktherapie arbeitet ressourcenorientiert, möchte entlasten, zu mehr Echtheit, Bewusstsein über das Selbst, seelischer und körperlicher Schwingungsfähigkeit, Verbindung zu Gefühlen beitragen und nachnähren. Die im

Spiel bzw. beim Hören gewonnenen Erfahrungen und Gefühle werden in einem therapeutischen Gespräch bearbeitet und auf die aktuelle biographische Situation bezogen. Ziel der Musiktherapie ist es, in Resonanz mit seinen Gefühlen zu kommen, dadurch die Selbstwahrnehmung zu fördern, Stärkung und Stabilisierung zu unterstützen und Ressourcen zu aktivieren. In der Gruppe steht die musikalische Kommunikation im Vordergrund: das Lauschen, das Wahrnehmen von mir selbst und das Wahrnehmen des Kontaktes mit den anderen Gruppenmitgliedern, das spielerische miteinander Schwingen.
Heilsames therapeutisches Singen mit rezeptiver Musiktherapie
In dieser Therapiegruppe werden mantraartige Lieder mit meist kurzen einprägsamen Melodien und Texten, die Lebensthemen ansprechen, gesungen. Diese sind Affirmationen, um wieder neuen Mut zu schöpfen. Die Gruppe wird dabei als tragendes Element spürbar. Jeder ist eingeladen mitzusingen, auch wenn er denkt, nicht singen zu können.

Plastisch-therapeutisches Gestalten
Das plastische Gestalten ist ein aus der Bildhauerei entwickeltes Verfahren, durch das der Patient/die Patientin ein Bewusstsein für die eigenen gestalterischen und für die Welt aktiv ergreifenden Kräfte entwickelt.
Wahrnehmen, Erleben, Erkennen sollen durch Handlungsimpulse Veränderungen herbeiführen.
Plastisch-therapeutisches Gestalten
Das plastische Gestalten ist ein aus der Bildhauerei entwickeltes Verfahren, durch das der Patient ein Bewusstsein für die eigenen gestalterischen und für die Welt aktiv ergreifenden Kräfte entwickelt. Vorwiegend das Modellieren mit dem Material Tonerde fordern den Patienten zum tätigen Zugreifen, Formen und Verändern auf. Dabei werden Gewohnheiten im tätigen Handeln deutlich und vergangene Erlebnisse sichtbar. Wahrnehmen, Erleben, Erkennen und durch Handlungsimpulse Veränderungen herbeiführen. Anwendung findet das plastisch-therapeutische Gestalten u.a. bei Antriebslosigkeit, Handlungsunfähigkeit, Depression, Förderung eines besseren Körpererlebens.
Schauspiel-Therapie
„Wer bin ich“ – mit dieser Frage kann man sich besonders in biographischen Krisenzeiten konfrontiert fühlen. Plötzlich steht einiges infrage, was bislang noch passend schien. Wenn die Maske zerbricht wird Selbstbegegnung wieder möglich.
Die Maske, die man angestrengt versuchte aufrecht zu erhalten. Wer kommt darunter zum Vorschein? Sich hierbei neu zu entdecken und neue Rollen auszuprobieren kann helfen, sich wieder zu finden. So entsteht neue Lebens- und Spiel-Freude!
Schauspiel-Therapie
Wenn ich bewusst in eine andere Rolle schlüpfe, begegne ich vor allem mir selbst. Wie durch ein Vergrößerungsglas betrachtet erscheinen sowohl schlummernde Fähigkeiten und ungeachtete Seiten der eigenen Persönlichkeit, als auch Verhaltensmuster und Blockaden.
In einem geschützten Rahmen lernt man durch spielerische Partnerübungen sich diesbezüglich in der Improvisation deutlicher wahrzunehmen und zu entdecken.
Im Laufe der Zeit entsteht die Möglichkeit, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und zu üben. Angesprochen wird hierbei auch der eigene Wille. Denn oft sind schädliche Muster wohl bekannt – sie zu ändern und anders zu handeln ist jedoch weitaus schwerer.
Diesbezüglich gibt die Rolle dem Unterbewussten leichter die Erlaubnis, gewohnte Pfade zu verlassen und in eine korrigierende Erfahrung zu kommen. Innere Anteile, die das eigene Handeln bewerten und zum Beispiel abwerten („Das ist nicht gut, wie du das machst!“), können besser wahrgenommen und dadurch leichter integrierbar werden. Das sogenannte Innere Kind bekommt wieder Spielraum und neue Luft zum Atmen.

Tanztherapie und Bewegungskunst
Tanzen, wenn es mir nicht gut geht? Ja, genau jetzt! Denn das, was feststeckt, möchte ins Fließen gebracht werden. Tanzen als Therapie eröffnet wieder die Vielfalt des emotionalen Ausdrucks, fern ab von Leistung und Bewertung.
Tanztherapie heißt nach Innen spüren und sich vom Seelischen in Bewegung bringen lassen; dorthin wo Lösungen warten, entdeckt zu werden.
Tanztherapie/ Bewegungskunst
Tanztherapie als Bewegungskunst eröffnet wieder Zugang zu ganzheitlichem Erleben, Empfinden und zur Körperwahrnehmung. Tanz als künstlerische Erfahrung lässt Raum für kreative und gefühlte Begegnung- mit mir selbst und mit dem Anderen. Wir erforschen eigene Impulse zu Bewegungs- und Lebensthemen, gehen auf die Suche nach stimmigen Antworten ausgehend vom Atem, von der Sprache des Körpers, vom emotionalen Ausdruck oder entstehenden inneren Bildern. So können Verhaltensmuster erweitert werden und Ressourcen, wie z.B. Lebenskraft, Leichtigkeit, Freude am sozialen Miteinander gestärkt werden.
Durch das „ In Worte fassen“ des Bewegungserlebnisses und über die gemeinsame Reflektion können wertvolle Beiträge zum aktuellen Leben hergestellt und bewusst integriert werden.

Therapeutische Sprachgestaltung
In der Therapeutischen Sprachgestaltung machen wir uns auf den Weg zu unserem innersten Wesenskern, unserem Ich. Wenn wir in herausfordernden Krisenzeiten sprachlos werden oder Gedanken und Gefühle haltlos durcheinanderwirbeln, hilft uns die bewusste Auseinandersetzung mit der Sprache wieder Ordnung und Orientierung zu finden.
Das hier gewonnenen Bewusstsein führt zu Selbsterkenntnis, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit.
Therapeutische Sprachgestaltung
…"Wenn wir den Inhalt der gehörten Worte einmal beiseitelassen, werden
wir empfänglich für ihr Klingen und damit auch für die Gebärde in diesem Klingen. Das Künstlerische in der Sprache ist nicht von der Bedeutung her, sondern durch ihre Laut-Gebärde bestimmt.”
Michael Tschechow (Schauspieler und Regisseur) in “Leben und Begegnungen”
Der Mensch ist ein Resonanzwesen. Er braucht andere Menschen, um sich selbst erleben und erkennen zu können. Die Sprache ist Seelenausdruck unseres ICH und entwickelt sich nur in Beziehung zu anderen Ich-haften Wesen – anderen Menschen. Das heißt, wir brauchen Beziehung zu -, Interesse für, und Austausch mit – anderen Menschen, um sprechen zu lernen… Sprache zu pflegen und unseren Gedanken, Gefühlen und Absichten in Worten Ausdruck zu verleihen.
Manchmal jedoch „verschlägt es uns die Sprache“ und wir stehen „sprachlos“ vor einer Situation, für die wir „keine Worte finden“, die wir „nicht begreifen“ können.

Die Therapeutische Sprachgestaltung bietet hier den künstlerischen Gestaltungsraum die eigene Sprache wieder zu finden oder neu zu entdecken. Innere Bilder beleben unsere Seele, Gefühls- und Willensausdruck befreien uns von seelischem Druck. Im Atemstrom können wir loslassen und Verspannungen von Körper und Seele lösen:
Die Sprachübungen Rudolf Steiners schöpfen aus den Urquellen der Sprache und sind derart gestaltet, dass sie nicht intellektuellem Inhalt dienen, sondern unseren Atemstrom in gezielter Weise führen. Rezitatorisch rhythmisches Sprechen ordnet die Atmung und löst Verspannungen. Deklamatorisch ergreifendes Sprechen erwärmt und weckt Willensimpulse. In den Vokalen klingt die „Stimmung“ des Seelenlebens an, während in den Konsonanten sich das Abbild der äußeren Welt widerspiegelt.
So wird es möglich neue Begriffe für Unbegreifliches zu finden, neue Entschlüsse zu fassen, wieder frischen Atem zu schöpfen und unsere Seele neu zu ordnen.
Wer der Sprache Sinn versteht,
Dem enthüllt die Welt im Bilde sich.
Wer der Sprache Seele hört,
Dem erschließt die Welt als Wesen sich.
Wer der Sprache Geist erlebt,
Den beschenkt die Welt mit Weisheitskraft.
Wer die Sprache lieben kann,
Dem verleiht sie selbst die eigne Macht.
(…)
Rudolf Steiner
Zusätzliche Therapieangebote zum Thema Rhythmus und Natur:
Naturtherapie
Ein angeleiteter Rundgang durch Park und Wald erweckt all Ihre Sinne und lockt die Neugier auf die Heilkräfte der Natur: Bäume, Wild- und Heilkräuter, Naturelemente und schaffende Naturkräfte.
Welch ein wohltuender Ausgleich zur zunehmenden Informationsüberlastung und Geschwindigkeit im Alltag! In der Verbundenheit mit der Natur erspüren Sie Ihre Lebendigkeit und innere Gestaltungskraft.
Naturtherapie
„Solange ich lebe, werde ich Wasserfälle, Vögel und Winde singen hören. Ich werde die Felsen erklären, die Sprache von Flut und Sturm… erlernen. Ich werde Bekanntschaft schließen mit … wilden Blumengärten und so nahe zum Herzen der Welt vordringen, wie ich nur kann“. John Muir
Dieses sensitive Naturerleben steht im Mittelpunkt des angeleiteten Rundgangs durch Park und Wald: Mit allen Sinnen nehmen Sie die Natur-Umgebung wahr. Sie tauchen in die Natur ein, spüren den Wind in Ihren Haaren, die Sonnenstrahlen auf Ihrer Haut und lauschen dem Blätterrauschen. Und all diese äußeren Impulse berühren Sie: Ihre Gedanken, Ihr Herz. Denn wir Menschen sind ganz natürlich mit allem verbunden. Diese Naturverbundenheit zu erleben und ihre Wirkung zu reflektieren führt zu einem geschärften Bewußtsein für Heilkräfte im Alltag. So dringen Sie in der Begegnung mit der Natur (Bäume, Wild- und Heilkräuter, Naturelemente und Naturkräfte) nicht nur zum Herzen der Welt vor, sondern auch zum eigenen Herzen und damit zur eigenen Lebendigkeit und inneren Gestaltungskraft.
Entdecken Sie in der Natur Atmosphären und Räume, die Ihnen gut tun und reflektieren Sie, was Sie im Alltag für Ihre Lebendigkeit brauchen.
Wald-Wege sind eine ideale Möglichkeit, Lebens-Wege zu reflektieren und die innere Gestaltungskraft zu entdecken.
Sie beschreiten einen Wald-Weg. Wie erleben Sie die Gestalt dieses Weges? Beruhigend? Aufregend? Mögen Sie lieber kleine verschwungene Waldwege, weil Sie so neugierig sind, was hinter der nächsten Biegung kommt? Oder entspannt Sie eine breite sichtbare Weg-Führung?

Therapeutische Rhythmik (Taiko-Trommeln)
Rhythmus in Musik und Gesang hat eine besondere Struktur, die aus einer Abfolge von Anschlägen besteht. Diese starken oder schwachen Schläge, Bewegungen oder Klänge, werden viele Male wiederholt, um sie im Einklang mit dem Rhythmus des Menschen zu bringen.
Rhythmus begleitet uns in allen Phasen unseres Lebens.
Therapeutische Rhythmik (Taiko-Trommeln)
Die Therapeutische Rhythmik verbindet das Thema „Rhythmus“ als Ursprung alles Lebendigen mit der Tradition des japanischen Taiko-Trommelns als ganz ursprünglicher Form des strukturierten, lebendigen Ausdrucks und der Mitteilung.
Die Rhythmen sind dabei mythologisch auch dem Herzen zugeschrieben.
Neben facettenreichen seelischen Aspekten, die hierbei berührt werden, hat die Technik in dieser Tradition auch eine ausdrücklich physische Komponente: Kraft wird spürbar aufgewandt und ausgebildet, kann kommuniziert, empfangen und empfunden werden.
Dies geschieht im ganz präsenten, persönlichen Austausch.
Dabei ist jedes Signal auch gleichzeitig immer ein Loslassen und hat auch immer etwas ganz spielerisches.
In diesem Zusammenspiel von Kraft und Leichtigkeit wirkt die Therapeutische Rhythmik in einer ganz klaren Struktur und Ordnung, die Lebenskraft gewinnt eine Form, die auch auf größere Zusammenhänge verweist: Auf jede Ordnung und jeden rhythmischen und naturgemäßen Fortlauf und Entwicklungsprozess der Dinge, wie beispielsweise die Tages- oder Jahreszeiten als größere Kreisläufe. In diese Strukturerfahrung immer eingebunden steht und wirkt der Mensch. In der Therapeutischen Rhythmik geschieht dies auf ganz bewusste Weise.
